Klar! Sündenfrei bildet Lehrlinge aus. Zum Veranstaltungskaufmann/ Frau.
In diesem Jahr (1. 9. 2012) stellen wir wieder einen neuen AZUBI ein.
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Den theoretischen Teil erlernt man in der Staatlichen Berufsschule in Riesa (38km von Torgau entfernt), den praktischen Teil in den Sündenfrei- Büros in Torgau und natürlich auf den vielen Veranstaltungen.
Voraussetzungen an den/die BewerberIn:
guter Schulabschluss 10 Klasse oder Abitur,
gute Deutschkenntnisse, technisches Verständnis, Interesse für Geschichte, Freude am Umgang mit Menschen, Flexibilität und Zuverlässigkeit,
Die Bewerbung kann per
Mail erfolgen und sollte neben den Zeugnissen und einem Lebenslauf auch Nachweise über Praktika, Referezen und ggf. eigene Arbeiten (Texte, Fotos, Grafiken, Videos etc.) enthalten.
Sündenfrei wird die bewährte Konzeption fortsetzen. Wir organisieren familienfreundliche Mittelalterfeste, die für Besucher und Händler bezahlbar sind. Eintrittspreise von maximal 10,00 Euro bei großen Veranstaltungen sollen die Spitze bleiben, wahrscheinlicher ist ein Eintritt von 6 oder 7 Euro. Dafür gibt es ein ausgewogenes Programm und interessante Stände. Wir werden weiter an der Perfektionierung unserer Veranstaltungen arbeiten. Das bedeutet für uns, dass wir uns bemühen, die ?Spreu vom Weizen? zu trennen. Von unmotivierten Händlern und Handwerkern, die am puren Geldverdienen interessiert sind und zum Teil mit Warenhaus- Angeboten auf Märkte fahren, werden wir auch weiterhin Abstand halten.
Neues aus dem Mittelalter
Wir investieren in schicke Bühnen, Technik und Kulissen und werden 2012 noch mehr Zeit und Geld in Sicherheitstechnik stecken, weil wir den Eindruck haben, dass auch unsere Besucher hohe Sicherheitsstandards zu schätzen wissen. Sicherheit ? darunter verstehen wir Notstrom- Versorgung, Fluchtwege- Beleuchtung, Einsatz von schwer entflammbaren Planen, Ein- und Auslass- Monitoring und elektronische Gästezählung, Erste- Hilfe- Sets und Schulung unserer Mitarbeiter vor Ort.
Neue Veranstaltungen werden im März 2012 in Herford, Ostern auf der Hohensyburg in Dortmund und Ende Juli in Loddin auf Usedom stattfinden. Veranstaltungsorte wie Neustadt in Hessen, Schloss Glücksburg, Albrechtsburg Meißen und Wismar stehen nach einer Pause von einem oder mehreren Jahren wieder auf dem Tourplan. Die Ostseetour hat somit in diesem Jahr mit Wismar, Stralsund und Loddin drei Stationen. Schön für alle, die dort oben Urlaub machen wollen. Das ?Sündenfrei- Urlaubsprogramm? ? mit Augenzwinkern, denn wir wissen, dass es viel zu tun gibt auf diesen Märkten.
Wieder ein Stück besser
Das letzte Jahr war wieder besser als das Jahr zuvor, so geht das schon seit der Firmengründung 1995. Wir haben allen Grund zur Freude und zur Dankbarkeit unseren Besuchern und Mitstreitern gegenüber. Es gibt auch kleine Wermutstropfen: die Veranstaltungen in den neuen Bundesländern verlieren an Zulauf, was insbesondere der demografischen Entwicklung geschuldet ist.
Wir werden deshalb unser Engagement reduzieren und im Gegenzug die verbleibenden Märkte weiter ausbauen. Erfreulich war zum Beispiel Kranichfeld bei Erfurt im Oktober 2011 mit über 12.000 Besuchern, traurig dagegen Burg Lohra mit gerade mal 2.500 Besuchern am Wochenende.
Die Weihnachtsmärkte in Dresden und Chemnitz haben sich wieder ein Stück weiterentwickelt und verbessert. Es macht uns Freude zu sehen, wie jedes Jahr neue Details hinzukommen und von den Besuchern begeistert aufgenommen werden. Unseren Mitstreitern, die wochenlang auf den Plätzen ausharren, gebührt dabei ein ganz besonderes Dankeschön. Insbesondere unser Marktmeister Tom Zierfuß hat einen Lorbeerkranz verdient. Da er ihn aber niemals tragen würde bleibt es bei einer verbalen Anerkennung.
Totgesagte leben länger
Wir glauben, dass sich die etablierten Märkte weiter behaupten und auch sicher ein paar neue hinzukommen. Viele kleine Feste werden auf der Strecke bleiben oder auf einen mehrjährigen Rhythmus umgestellt. Kommunen werden kaum noch Geld für organisierte Mittelalterveranstaltungen aufbringen können, so dass hier Platz für Privatinitiative oder Agenturen entsteht, wobei das finanzielle Risiko immer größer wird und es zu Pleiten und bankrotten Vereinen kommen kann. Die Veranstalter, die personell und auch finanziell gut aufgestellt sind und die wachsenden Auflagen der Behörden erfüllen können und wollen werden weiter im Geschäft bleiben.
Wir sind gezwungen, uns ständig weiterzuentwickeln. Nicht nur im Bereich Werbung, Marketing und Internetauftritt. Gebraucht werden engagierte Standbetreiber und Künstler. Neue Attraktionen jeder Art.
Wir müssen selbst auch an uns arbeiten: Unser Vertragswesen könnte besser funktionieren, Strom- und Wasserverlegung einfacher und unauffälliger erfolgen. Mehr Kerzen- und Fackelschein für die Abendstunden. Bei Künstlern brauchen wir mehr Vielfalt. Und wir müssen konsequenter unsere Auffassung von Markt- Kleidung, Ordnung, Mittelaltersprache, Standgestaltung, Beleuchtung und Detail- Liebe auf Märkten durchsetzen.
Ich glaube, dass es der Handel immer schwerer haben wird, schließlich bekommt man viele Produkte, die man in den neunziger Jahren nur auf Mittelaltermärkten kaufen konnte, mittlerweile in Kaufhäusern. Ich nenne nur als Beispiel Duftstäbe oder die Rose von Jerichow. Das bedeutet zunehmend das Ende des Handels auf unseren Märkten. Einige Händler versuchen, diesen Trend durch eine Sortimentserweiterung zu stoppen. Das ?Mittelalter- Warenhaus? ist aber ebenso tödlich für den Markt.
Ich rate zur Individualisierung der Verkaufsartikel. Möglichst eigene, eigenwillige Sortimente anzubieten, die noch dazu für den Kunden speziell vor Ort zusammengestellt oder gefertigt ? individualisiert - werden. Geschenksets in Holzkisten oder Säckchen, Seifen oder Schwerter mit Namen, selbst gewählte Steine in Fassungen ? man sollte aufmerksam durch die Warenhäuser gehen und wird schnell feststellen, wo die Grenzen der dortigen Angebote liegen. Mit Authentizität in der eignen Darstellung und Individualisierung der Produkte glaube ich fest an eine Chance für den Handel. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten und die Standgebühren weiterhin moderat gestalten.
Es wird auch in zehn Jahren noch Mittelalterveranstaltungen geben, vielleicht nicht mehr so viele, dafür aber schönere. Wir schreiben nicht umsonst auf unsere T-Shirts: ?Mittelaltermärkte gibt?s seit über 1000 Jahren!? Das wird so bleiben, auch in zwanzig Jahren.
Henri Bibow Januar 2012
Geschäftsführer
Handwerk:
Wir wissen um die Schwierigkeiten, heute noch mit Manufakturarbeit Geld zu verdienen. Daher freuen wir uns über jeden, der sein handwerkliches Können auf unseren Märkten unter Beweis stellen möchte.
Für unsere Veranstaltungen suchen wir ständig Handwerker, die mit uns reisen und vor Ort herstellen und verkaufen. Gern unterstützen wir das vorführende Handwerk mit Honoraren und Fahrtkostenzuschüssen.
Wir bieten Konkurrenzschutz, angemessene Bezahlung und die Sicherheit von über 30 Veranstaltungen im Jahr. Unter Umständen kann auch über eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Geringverdiener verhandelt werden. Bei Interesse bitte eine Bewerbung senden!
Handel:
Die Zeiten des florierenden Handels auf Mittelaltermärkten sind längst vorbei. Aus diesem Grund gibt es bei Sündenfrei® in den Sommermonaten nur noch erfolgsabhängige Standgebühren für Händler. Das Risiko für den Erfolg der Veranstaltung tragen wir. Bitte mit Foto und Sortiment anmelden!
Gefunden: Interessierter Nachwuchs!

Sündenfrei® sucht für die Veranstaltungssaison 2012 interessierte Leute, die den Schritt ins Mittelalter wagen wollen.
Vor allem Handwerker und Händler sind gefragt, aber auch junge Solisten (Gaukler, Artisten, Musiker etc). Gern geben wir Hilfestellung bei der Ausstattung und ausreichend Termine, um eine "sichere Bank zu haben". Ausführliche Bewerbungen bitte senden an info@bc-gmbh.de!
Wir bieten:
regelmäßige Veranstaltungen in ganz Deutschland,
gesichertes Einkommen,
ein gutes Team
und die Zuverlässigkeit eines Unternehmens, dass sich bereits über 15 Jahre lang erfolgreich mit dem Thema Zeitreise beschäftigt.
Ein umfangreiches Vertragswerk sorgt seit
nunmehr 15 Jahren für störungsfreie Märkte.
Für unsere Gäste, Kunden, für unsere
Mitwirkenden und uns als Veranstalter gelten
strenge, in den Verträgen festgeschriebene
Regelungen. Auf einige wenige sei an dieser
Stelle aus hingewiesen.
- nur VDE zugelassene Elektrokabel mit
Genehmigung des Veranstalters dürfen
eingesetzt werden
- Gasanlagen und Flaschen müssen jährlich
abgenommen werden und bedürfen der
Genehmigung des Veranstalters. Die Anlagen
werden vor Veranstaltungsbeginn geprüft!
- innerhalb von Gebäuden dürfen nur B1-
zertifizierte Materialien verwendet werden
- Jeder Standbetreiber und Künstler muss
eine Haftpflicht- Versicherung nachweisen
- Feuerlöscher - Pflicht
- Gasananlagen dürfen nicht in Gebäudenähe
(5m) betrieben werden
- Nachtwachen bei allen Veranstaltungen
Diese und viele andere Bestimmnungen sind
Grundlage für die Arbeit von Sündenfrei® und
sollen dazu beitragen, dass unsere
Veranstaltungen für Auftraggeber, Gäste,
Händler und Handwerker gleichermaßen
störungsfrei verlaufen.